Ausbildungsinhalte Ergotherapie

Die Ausbildung richtig sich in Form und Inhalt nach den Regelungen des Gesetzes für den Beruf des Ergotherapeuten. Der theoretische Unterricht beinhaltet 2700 Stunden und findet in den ersten zwei Ausbildungsjahren statt. Im dritten Ausbildungsjahr findet die praktische Ausbildung mit 1700 Stunden statt.

 

 

Theoretische Ausbildung

Im theoretischen Unterricht erhalten die Schüler Wissen über die anatomischen Strukturen des menschlichen Körpers und die medizinischen Grundlagen aller für Ergotherapeuten relevanten Krankheitsbilder.

In Verbindung hierzu erlernen die Schüler die diagnostischen Verfahrensweisen von Ergotherapeuten und verinnerlichen die verschiedenen Behandlungskonzepte.

Dabei berücksichtigen die Schüler den ergotherapeutischen Prozess und stützen sich auf die Grundlagen der Ergotherapie.

Einen großen Teil nimmt die Kreativität ein. Durch theoretische Hinterfragungen lernt der Schüler gestalterische und handwerkliche Techniken sinnvoll in eine Therapie zu integrieren.

 

 

Praktische Ausbildung

Das letzte Ausbildungsjahr steht im Zeichen des praktischen Lernens. In vier verschiedenen Einrichtungen verbringen die Schüler jeweils 10-12 Wochen ihrer praktischen Ausbildung, in denen sie ihre theoretisch erlernten Fertigkeiten anzuwenden lernen.

Die praktische Ausbildung finden in der Arbeit mit Kindern, Erwachsenen und älteren Menschen statt und bewegt sich in den Bereichen der motorisch-funktionellen, psychosozialen und arbeitstherapeutischen Behandlungsverfahren. 

Die praktische Ausbildung wird seitens der Schule intensiv begleitet und unterstützt.

 

 

Empfehlende Ausbildungsrichtlinie

Das AFK Ausbildungszentrum nimmt seit Januar 2008 an dem Modellprojekt zur Umsetzung der Empfehlenden Ausbildungsrichtlinie (EAR) für Ergotherapieschulen in NRW teil.

Die Empfehlende Ausbildungsrichtlinie des Landes NRW ist einsehbar unter: 
Download.

Die EAR stützt sich auf das kompetenzorientierte Lernen der Schüler und bietet eine innovative Lernsituation als Ausgangspunkt für größtmögliche Selbstständigkeit seitens der Schüler.